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GCREP - German Conservation Restoration and Education Projects - ist eine Arbeitsgemeinschaft von Restauratoren und Kommunikationsfachleuten, die sich während der Projektarbeit am An Dinh Palais gegründet hat. Die Philosophie des GCREP-Teams gründet sich auf drei Schwerpunkte: die praktische und theoretische Aus- und Weiterbildung von interessierten und begabten Künstlern und Handwerkern zu Restauratoren, die Durchführung von Konservierungs- und Restaurierungsprojekten und die Forschung. Das aktuelle Projekt von GCREP ist die Konservierung und Restaurierung der Wand- und Deckenmalereien des An Dinh Palais. Weitere Projekte in Vietnam und Laos sind in Vorbereitung.
Dipl.-Rest Andrea Teufel
Projekt Managerin, Chef Restauratorin
*1965, Dipl.-Restauratorin für Wandmalerei und historische Architekturfassungen, Studienabschluss 1997 an der FH Potsdam, seitdem freiberuflich als Restauratorin tätig
Verantwortlich für: Entwicklung, Aufbau und Durchführung des Projektes seit 2004, verantwortlich für Gesamtkonzept und Ausbildung der Trainee-Restautoren
"Es ist eine ungeheuer reizvolle Aufgabe, ein Projekt dieser Art auf die Beine zu stellen. Ich bin der Anziehungskraft und Schönheit Hué´s verfallen und sehe es als eine großartige Chance, hier zu arbeiten und damit zur Erhaltung dieser Einzigartigkeit einen wichtigen Beitrag zu leisten."
Dipl.-Rest Dirk Böhme
Restaurator
*1966, Dipl.-Restaurator für Wandmalerei und historische Architekturfassungen, Studienabschluss 1996 an der FH Potsdam, seitdem freiberuflich als Restaurator tätig
Verantwortlich für: Baustellenleitung, Anleitung, Betreuung und Ausbildung der Trainee-Restauratoren
"Die "Unberührtheit" des Themas Kolonialarchitektur im traditionsbewussten Hué' zeichnet für mich das besondere Interesse an diesem Projekt aus. Die Arbeit mit den vietnamesischen Trainees ist, ungeachtet aller damit verbundenen Schwierigkeiten, eine ungeheuer wertvolle Erfahrung."
Dipl.-Rest Daniela Geyer
stellv. Projekt Managerin, Restauratorin
*1978, Dipl.-Restauratorin für Wandmalerei und historische Architekturfassungen, Studienabschluss 2007 an der FH Potsdam, seitdem freiberuflich als Restauratorin tätig
Verantwortlich für: Durchführung des Projektes seit 2006, verantwortlich für Anleitung, Betreuung und Ausbildung der Trainee-Restautoren
"Das Zusammenspiel der Kulturen, der unterschiedliche Umgang mit den Denkmälern und die Herausforderung, die sich daraus ergibt, machen das Projekt zu einer ganz besonderen Erfahrung."
Dipl.-Rest Hendrik Seipt
Restaurator
*1977, Dipl.-Restaurator für Steinobjekte, Studienabschluss 2006 an der FH Potsdam, seitdem freiberuflich als Restaurator tätig
Verantwortlich für: Anleitung, Betreuung und Ausbildung der Trainee-Restautoren
"Als eine äußerst reizvolle Aufgabe sehe ich in dem Projekt den restauratorischen Umgang mit dem historischen Kulturgut, die Besonderheiten im Bezug auf die klimatischen Bedingungen und den dementsprechend verwendeten Materialien."
Jill Denton
Event Design, PR
*1961, Germanistik- und Romanistikstudium- und Diplom in Großbritannien, seit vielen Jahren freiberuflich als Übersetzerin auf den Fachgebieten Kunst und Architektur, sowie auch im Bereich Veranstaltungs- und Ausstellungsdesign tätig.
Verantwortlich für: Übersetzungen, Dolmetschen, Recherchen und für die Konzeption und Organisation der Ausstellung über das Projekt, die im Juni 2008 im Palais stattfinden wird.
"Es ist sehr spannend, an diesem Projekt beteiligt zu sein. Ich hoffe, die Ausstellung wird helfen, weitere Ausbildungsprogramme anzukurbeln. Die Wirtschaft Vietnams wächst, bei Ausbildung und Arbeitsmarkt bleibt aber enorm viel zu tun, im Besonderen auf diesem Fachgebiet"
Dominique Guglieri
Art Directorin, PR
*1960, Kunststudium- und Diplom in Frankreich, seit vielen Jahren freiberuflich als Art Directorin für verschiedene Agenturen und eigene Kunden tätig.
Verantwortlich für: Konzeption, Gestaltung und Organisation/Durchführung des öffentlichen Auftritts des Projekts, Recherchen, Unterstützung bei Übersetzungen.
"Es ist großartig an einem solchen komplexen und von Schönheit geprägtem Projekt beteiligt sein zu dürfen und es macht enormen Spaß, ihm zu der Aufmerksamkeit zu verhelfen, die ihm gebührt. Dabei auch noch punktuell dem sehr eigenen Charme Hués und seiner Menschen begegnen zu können, macht die Sache um so reizvoller."



Die vietnamesischen Auszubildenden
Die 15 Trainee-Restauratoren wurden in einer Eignungsprüfung ausgewählt, die Bewerbungsaufforderung war öffentlich ausgeschrieben. Die meisten kommen aus Hué oder den angrenzenden Provinzen, haben ein abgeschlossenes Kunsthochschul-Studium oder haben zuvor als Kunsthandwerker (ohne Ausbildung) gearbeitet, einer von ihnen ist Mitarbeiter des Hué Monuments Conservation Centre. Sie alle verbindet der Wunsch, etwas Neues im künstlerischen Bereich zu lernen. Ihnen ist der Wert, den das historische Hué besitzt, deutlich bewusst und wie die meisten Einwohner hier, lieben sie ihre Stadt. Die Möglichkeit, an der Erhaltung ihrer Denkmale mitarbeiten zu können, macht sie stolz. Sie bringen ihr Wissen und Können aktiv in das Projekt mit ein, sind zuverlässig, fleißig, ausdauernd und teambewusst. Neue, auch schwierige und harte Arbeiten werden ohne Murren und Zaudern angepackt und durchgestanden. Wie die meisten Menschen in armen Ländern verfügen sie über die Fähigkeit, den Mangel an perfekten Bedingungen durch Genügsamkeit und Erfindungsgeist auszugleichen, was für die Projektarbeit ein großer Gewinn ist.
Ihre Zukunftsperspektiven sind gut. Viele von ihnen wollen im Gebiet der Restaurierung weiterarbeiten. Sie wissen, dass Vietnam Restauratoren braucht und sie hoffen, dass ihre Qualifikation gefragt sein wird. Das Hué Monument Conservation Centre, der wichtigste Arbeitgeber auf diesem Gebiet in Hué, hat sein Interesse an Ihnen schon angekündigt.

Das Hué Monuments Conservation Centre (HMCC)
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